21.02.2019 - Theaterabo: Nathan der Weise

Jerusalem, zur Zeit der Kreuzzge: Vor den Toren stehen die christlichen Tempelritter, um die Stadt zu erobern. Dennoch hat der Herrscher, Sultan Saladin, einen von ihnen begnadigt. Dieser junge Tempelherr darf sich in der Stadt frei bewegen und wird Zeuge eines Hausbrandes. Er rettet Recha, die Tochter des jdischen Kaufmanns Nathan, aus den Flammen. Doch dann weist er barsch alle Annherungsversuche Rechas ab, die fr ihren Retter schwrmt, ihn vielleicht sogar liebt. Zur gleichen Zeit bittet der Sultan Nathan zu sich, denn seine Kriegskasse ist leer und er will den reichen Kaufmann unter Druck setzen, ihm Geld zu leihen. Also stellt er Nathan eine gefhrliche Fangfrage: Welche der drei Weltreligionen die wahre sei, die christliche, die jdische oder die muslimische? Nathan antwortet mit einem Gleichnis, das statt religiser Dogmen die gelebte Menschlichkeit in den Mittelpunkt stellt.

  • Einlass: 19:00 Uhr
  • Beginn: 20:00 Uhr


Veranstalter:
Stadt Verden
Weitere Infos: http://www.tfn-online.de

Preise: Je nach Kategorie von 12,00 - 22,00

NEU: Teen Ticket - Sonderpreis 5,00 fr Restkarten an der Abendkasse ab 19:30 Uhr fr Gste zwischen 16 und 25 Jahren - siehe Hinweis unten

Vorverkauf auch bei:

  • Verdener Tourist-Information
    Groe Strae 40, 27283 Verden
    Tel.: 04231-12345
     
  • allen Zeitungshusern in der Region

 

Hinweis: Die Stadt Verden hat fr ihre Theaterabo-Reihe ein "Spontanes Teen-Ticket" eingefhrt. Restkarten werden an der Abendkasse am Auffhrungstag ab 19:30 Uhr fr Gste zwischen 16 und 25 Jahren zum Sonderpreis von 5,00 Euro abgegeben. Es gibt keinen Anspruch auf Verfgbarkeit, Reservierungen sind nicht mglich. Diese Aktion gilt nur fr die Veranstaltungen der Stadt Verden im Rahmen des Theaterabos. Es ist kein Angebot der Stadthalle Verden GmbH.

 

Durch dieses Gleichnis, die „Ringparabel“, ist NATHAN DER WEISE berhmt geworden. Bis heute Schullektre (z. B. fr das Niederschsische Zentralabitur 2019), war schon fr Lessing sein Stck ein Manifest fr den Humanismus der Aufklrung. Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Lage in Deutschland gewinnt dieser Klassiker wieder an Kraft: Die einen predigen Toleranz, die nchsten bestehen darauf, dass wir als Gesellschaft zuallererst die Grenzen unserer Toleranz diskutieren mssen, whrend die dritten blind drauflos schlagen. Um Religion geht es dabei wohl am wenigsten. NATHAN DER WEISE erinnert daran, dass Verstndigung ber kulturelle und religise Grenzen hinweg mglich ist.

Inszenierung Bettina Rehm
Bhne und Kostme Julia Hattstein